Exhibition Ecologies versteht Ausstellungen im Sinne ökologischer Medien, die durch Infrastrukturen, Ökonomien und Machtbeziehungen geprägt sind. Der Band untersucht, wie Ausstellungen auf die Herausforderungen der Klimakrise reagieren und sich dabei ökologische Narrative mit kolonialen Kontinuitäten, Extraktivismus und Rhetoriken der Legitimation verschränken. Kunsthistorische Analysen und Praxisreflexionen thematisieren die Inszenierung von "Ökologie" als kuratorische Rahmung. Die Fallstudien - von musealen Sammlungspräsentationen bis zu zeitgenössischen Biennalen - stoßen Debatten über Nachhaltigkeit, dekoloniale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung an. Das Buch verbindet Ausstellungsstudien mit Environmental Humanities und betont Risiken der Kooptierung sowie das transformative Potenzial von Ausstellungen. Analysiert Ausstellungen im Kontext transdisziplinärer Ökologiediskurse Verknüpft Ausstellungsstudien und Environmental Humanities, um die ökologischen, sozialen und politischen Verflechtungen des Ausstellens sichtbar zu machen